Your Child Doesn’t Need Lessons — They Need You
- Bruno Cardoso

- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Das mag unangenehm klingen, ist aber wichtig:
In den ersten Lebensjahren ist Ihre Anwesenheit wichtiger als jeder Unterricht.
Formale Musikausbildung zu früh ersetzt oft Neugier durch Druck. Kinder lernen, es „richtig zu machen“, anstatt zuzuhören. Sie konzentrieren sich auf Anerkennung statt auf Erfahrung. Bei manchen Kindern führt das zu Lampenfieber, lange bevor sie überhaupt verstehen, was sie da eigentlich spielen.
Kleine Kinder brauchen keine Anweisungen. Sie brauchen Beziehung.
Wenn Sie gemeinsam singen, lernt Ihr Kind Mut. Wenn Sie ein Lied geduldig wiederholen, lernt es Vertrauen. Wenn Sie seinem Rhythmus folgen, anstatt ihn zu korrigieren, lernt es Selbstwirksamkeit.
Das heißt nicht, dass Musikunterricht immer schlecht ist. Es bedeutet, dass der richtige Zeitpunkt entscheidend ist. Zuerst kommt das Spielen. Zuerst kommt die Freude. Zuerst kommt die Verbindung. Fertigkeiten können später folgen – und sie entwickeln sich viel besser, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Die wertvollsten musikalischen Erinnerungen vieler Erwachsener drehen sich nicht um Lehrer oder Erfolge. Es geht um Momente: ein summendes Elternteil, ein gemeinsam gesungenes Lied, ein Rhythmus, der ohne Erklärung weitergegeben wird.
Eine einfache Erkenntnis: Bevor Sie fragen: „Was soll mein Kind lernen?“, fragen Sie sich: „Wie können wir das gemeinsam erleben?“
👉 Die Little Beats-Kurse sind so konzipiert, dass Kinder und Eltern gemeinsam teilnehmen. Entdecken Sie unsere wöchentlichen Kurse und finden Sie einen passenden Termin und Ort für Ihre Familie.



Kommentare